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Das sind aber viele Kröten...

Kinder setzen die Kröten wieder ins FreieJedes Jahr im Frühjahr, wenn die Temperaturen über 8 °C in der Nacht ansteigen, beginnen die Amphibien mit der Wanderung zu ihren Laichgewässern. Dabei werden sie an unseren Amphibienschutzzäunen aufgehalten, damit sie die Straße nicht überqueren müssen. Jeden Tag werden die Fangeimer kontrolliert und von uns geleert. Dazu tragen wir die gefangenen Amphibien auf die andere Straßenseite. In den letzten Jahren bekamen wir zunehmend Anfragen von Schulklassen oder Kindergärten, die uns bei dieser Arbeit unterstützen wollten. Besonders hervorheben muss man in diesem Zusammenhang die Grundschule Merken, die uns in den letzten Jahren besonders aktivEingesammelte Erdkröte am Amphibienschutzzaun im Merkener Busch geholfen haben. Es kam die ganze Schule, und zwar in der Form, dass fast zwei Wochen lang jede Klasse an einem Tag zum Sammeln und Hinübertragen der Amphibien eingesetzt war. Auch wenn bei manchen Kindern zunächst Berührungsängste gegenüber den Amphibien vorherrschten, wurde dieses Problem schnell behoben, nachdem man die erste Kröte in der Hand hielt. Ausdrücke wie ?Pfui, die sind aber schleimig? oder ?Igitt, die fass´ ich doch nicht an? hörten wir nur zu Beginn des Sammelns, doch zum Ende hin konnten sich die meisten Kinder nicht mehr von ihren ?Pfleglingen? trennen. Es ist dabei immer ein schönes Erlebnis, wenn man sieht, dass anfängliche Zurückhaltung und Ängste der Begeisterung weichen. Denn es ist für die Kinder eine einmalige Gelegenheit, praktischen Natur- und Artenschutz mit eigenen Augen zu sehen und diesen auch wahrlich begreifen zu können.

Gerade Amphibien haben bei vielen Menschen ein schlechtes Ansehen, was jedoch unbegründet  ist. Gerade die Amphibien spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem und dieses sollten Kinder schon in jungen Jahren begreifen. Der Besuch an den Amphibienschutzzäunen bietet außerdem eine gute Gelegenheit, unterschiedliche Amphibienarten kennen zu lernen, da an all unseren vier betreuten Amphibienschutzzäunen mehr als fünf Arten vorkommen. Dann heißt es demnächst nicht nur noch Frosch, Kröte oder Molch, sondern man kann vielleicht schon die Arten unterscheiden. Auch der Unterschied zwischen Kröte und Frosch kann so am lebenden Objekt erklärt werden. Es ist immer etwas anderes, wenn man solche Dinge aus einem Buch lernt oder direkt am lebenden Tier. Wenn Sie nun neugierig geworden sind und gerne einmal mit einer Schulklasse, einer Kindergartengruppe oder nur mit den eigenen Kindern vorbeischauen möchten, treten Sie einfach mit uns in Kontakt. Sie werden sicherlich viel Lernen und Spaß dabei haben. Die Hauptwanderzeit liegt im März und April, ist jedoch von der Temperatur abhängig.

 

Kontakt: Achim Schumacher, Tel: 02421/391374


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